Ergebnisse des Workshops zum Schulischen Mobilitätsmanagement an der Sekundarschule

Wie kann der Schulweg zur Anita-Ruth-Faber-Sekundarschule sicher bewältigt werden? Dieser Frage stellten sich am 12. Mai 2026 Verwaltung, Schulleitung, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Workshops zum Schulischen Mobilitätsmanagement.

Auch bei weiterführenden Schulen ist das Problem der Elterntaxis weit verbreitet. Häufig führen ein unzuverlässiger ÖPNV, gefährliche Situationen im Straßenverkehr und fehlende Infrastruktur dazu, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Der Standort der Schule im Wohngebiet mit schmalen Wohnstraßen und nicht durchgängigen Gehwegen verschärfen die Lage noch zusätzlich.

Anknüpfend an die Aktionswoche „Schulstraße“ während der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) 2025 wurde nun gemeinsam diskutiert, wie kritische Verkehrssituationen im Umfeld der Schule vermieden werden können und die Schulwegsicherheit erhöht werden kann. Moderiert wurde der Workshop vom Zukunftsnetz Mobilität NRW.



Zunächst durften die Workshop-Teilnehmenden ihre Vision für die Mobilität an der Sekundarschule in Form von „Postkarten der Zukunft“ aufschreiben. Dabei wurde deutlich: Alle wünschen sich, dass die Schulkinder eigenständig zur Schule kommen und sich die Zahl der Elterntaxis reduziert. Gleichzeitig müssen aber auch die Rahmenbedingungen dazu passen, z.B. eine verbesserte Infrastruktur an der Schule oder ein Schulweg mit sicheren Geh- und Radwegen.

Anschließend wurden mithilfe des Backcasting-Tools mögliche Maßnahmen auf dem Weg hin zur gemeinsamen Vision entwickelt. Diese reichten von der Erhöhung der Zahl der Fahrradabstellanlagen an der Schule über die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs bis hin zur Einrichtung von Hol- und Bringzonen im Schulumfeld.

Gemeinsam mit der Sekundarschule soll nun innerhalb des „Roten Salons“ an einem Fahrplan zum Thema „Sichere Schulwege“ gearbeitet werden. Auch eine digitale Schulwegbefragung ist geplant.

Die Stadt Netphen freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den guten Austausch und die kreativen Lösungsansätze sowie beim Zukunftsnetz Mobilität NRW für die Durchführung des Workshops.