"75er-Treffen" der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Niedernetphen

Ein besonderes Wiedersehen feierte der Einschulungsjahrgang 1958/59 mit seinem sogenannten „75er-Treffen“. Der Name bezieht sich auf den 75. Geburtstag, den die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr feiern.

17 ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler kamen zusammen, um Erinnerungen auszutauschen und die langjährige Gemeinschaft zu pflegen.

Seit 1967 trifft sich die Gruppe regelmäßig.

Über mehr als 30 Jahre wurden die Zusammenkünfte von Horst Szydlowski, zeitweise gemeinsam mit Renate Kölsch-Harenkamp, organisiert. Von den ursprünglich 54 Schülerinnen und Schülern sind inzwischen elf verstorben.

Die Klassengemeinschaft verbindet weit mehr als gemeinsame Schulzeit. Heimatverbundenheit, Zusammenhalt und vor allem viel Humor prägen die Treffen seit Jahrzehnten.

Das Motto der Gruppe lautet: „Animierendes, lachendes Verständnis löst und beseitigt alle Probleme und schafft Zusammenhalt.“

Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche abwechslungsreiche Ausflüge und Veranstaltungen organisiert. Besucht wurden beispielsweise das Museum Netpherland, sowie der Kohlenmeiler. Auch eine eigens gestaltete Messe in der Peterskapelle gehörte zum Programm. Selbst ehemalige Klassenkameradinnen und Klassenkameraden aus den USA und Kanada nahmen, wann immer möglich, an den Treffen teil.

Für viele Lacher sorgten besondere Erlebnisse wie der Besuch ehemaliger Lehrer mit einem originalen Klassenbuch oder eine Oldtimerbusfahrt, bei der eine defekte Hupe in Deuz unfreiwillig für Begeisterung bei den Anwohnern sorgte.

Zum Jubiläum stellte Horst Szydlowski außerdem ein über 60 Seiten umfassendes Nachschlagewerk über die Geschichte der Klassentreffen vor.

Ergänzt wurde die Präsentation durch eine originale Schiefertafel mit Griffel sowie einen eigens gebackenen „Riewekoche“ als Symbol der Siegerländer Heimatverbundenheit.

Mit dem 75er-Treffen endet zugleich die jahrzehntelange Organisation durch Horst Szydlowski. Nach vielen Jahren engagierter Planung möchte er die Verantwortung nun in neue Hände übergeben. Sein Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, dass aus einer Schulklasse eine außergewöhnliche Gemeinschaft geworden ist, die bis heute besteht.