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Netphener Schulen erhalten 459 Ipads für den digitalen Unterricht

Kürzlich wurden 459 Ipads an die Stadt Netphen geliefert und können jetzt an die Schulen im Stadtgebiet ausgegeben werden. Aufgrund bundesweiter hoher Nachfrage und damit einhergehenden Lieferengpässen hat sich die Ausgabe der digitalen Endgeräte verzögert. Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres wurden die Ipads durch die Stadt Netphen bestellt, finanziert werden diese durch Sofortausstattungsprogramme von Land und Bund. Für die Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten stehen Netphen 94.330,32 Euro zur Verfügung, die Eigenbeteiligung liegt bei 10 %. Für die Ausstattung der Lehrkräfte kann Netphen 81.000 Euro abrufen.

Bürgermeister Paul Wagener übergab jetzt symbolisch jeweils ein Ipad an Andrea Benito, Schulleiterin der Sekundarschule, Annette Kramps, Schulleiterin der Grundschule Netphen und Eckhard Göbel, Schulleiter des Gymnasiums.

Torben Langenbach (Stadt Netphen), Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Andrea Benito (Schulleiterin Sekundarschule Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Taycan Kaplan (Sekundarschule Netphen) (v.l.n.r.)
Torben Langenbach (Stadt Netphen), Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Andrea Benito (Schulleiterin Sekundarschule Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Taycan Kaplan (Sekundarschule Netphen) (v.l.n.r.)

Derzeit werden die restlichen Ipads an verschiedenen Orten gelagert und für die Ausgabe eingerichtet. Die Geräte sind zunächst für den Unterricht auf Distanz bestimmt, sollen aber zukünftig auch in den Präsenzunterricht eingebunden werden. Der digitale Unterricht, für den die Schulen auf Microsoft Teams zurückgreifen, hat sich bereits seit Beginn der Corona-Pandemie bewährt.

„Die Digitalisierung der Schulen ist uns als Schulträger ein sehr wichtiges Anliegen. Die digitalen Endgeräte ermöglichen es, für alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal die gleichen Voraussetzungen zu schaffen, damit der Onlineunterricht noch effektiver umgesetzt werden kann“, so Bürgermeister Wagener. „Wir denken hierbei auch an die Zeit nach Corona, so dass wir den Digitalisierungsschub dafür nutzen, den Präsenzunterricht zu unterstützen und Schülerinnen und Schüler abzuholen, die von den Eltern weniger gut unterstützt werden können.“

Kirsten Wagner (Grundschule Netphen), Annette Kramps (Schulleiterin Grundschule Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Torben Langenbach (Stadt Netphen) (v.l.n.r.)
Kirsten Wagner (Grundschule Netphen), Annette Kramps (Schulleiterin Grundschule Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Torben Langenbach (Stadt Netphen) (v.l.n.r.)

Die Einrichtung, Wartung und den Support übernimmt die IT-Abteilung der Stadtverwaltung. „Ein großer Vorteil ist, dass wir keinen externen Dienstleister beauftragt haben, sondern der Support bei uns aus erster Hand kommt. Dazu sind wir eng vernetzt mit den Schulleitungen und Medienverantwortlichen der Schulen, was den Support und die Weiterentwicklung stark ins positive beeinflusst“, so Jan Leon Seidel, der sich mit seinem Kollegen Torben Langenbach um die technische Administration kümmert.

Torben Langenbach (Stadt Netphen), Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Eckhard Göbel (Schulleiter Gymnasium Netphen), Stefan Flecke (Gymnasium Netphen) (v.l.n.r.)
Torben Langenbach (Stadt Netphen), Jan Leon Seidel (Stadt Netphen), Bürgermeister Paul Wagener, Eckhard Göbel (Schulleiter Gymnasium Netphen), Stefan Flecke (Gymnasium Netphen) (v.l.n.r.)

Regelmäßige Wartung sowie Support müssen dauerhaft gewährleistet sein, damit die Mittel des Sofortausstattungsprogramms abgerufen werden können, gleiches gilt für die Mittel des Digitalpaktes. Im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ des Bundes sind knapp 542.857 Euro für die Netphener Schulen vorgesehen. Die Mittel sollen hauptsächlich für die IT-Infrastruktur (WLAN-Ausbau) sowie digitale Tafeln für alle Grund- und weiterführenden Schulen in Netphen investiert werden. In stetiger Absprache mit den Schulen arbeitet die Stadtverwaltung als Schulträger bereits intensiv an der Umsetzung. „Hier muss das Land unbedingt finanziell nachsteuern, damit die Digitalisierung sich verstetigt und auch langfristig für die Kommunen finanzierbar ist“, so Bürgermeister Wagener.