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Neubau des Wasserhochbehälters Lahnhof

Kürzlich konnten sich die Mitglieder des Betriebsausschusses der Stadt Netphen von dem Ausführungsstand bei der Neuerrichtung des Wasserhochbehälters Lahnhof überzeugen.

Unter der fachkundigen Leitung durch den Betriebsleiter des Wasserwerkes Klaus-Ulrich Hofmann und Wassermeister Alexander Schmitt wurden den Ausschussmitgliedern die technischen Besonderheiten nähergebracht. Der Wasserhochbehälter Lahnhof liegt direkt bei dem Höhenpunkt „Stiegelburg“ auf rd. 640 m üNN.

Das Trinkwasser muss über eine 2,5 km lange Zuleitung von Walpersdorf aus mit 22 bar hochgepumpt werden. Der alte Beton-Wasserhochbehälter aus 1981 war nicht mehr sanierungsfähig, so dass sich der Betriebsausschuss einstimmig für einen Ersatz ausgesprochen hatte.

Errichtet wird nunmehr ein PE-Röhrenbehälter mit einem Fassungsvermögen von 60 m³. Nach einem Teilabbruch konnten die 3 PE-Röhren punktgenau aufgesetzt und im Anschluss miteinander verschweißt werden. Zurzeit werden die Anschlussleitungen im Behälter verlegt. Als nächstes werden die Röhren verfüllt und überdeckt. Nach dem Umbinden der Wasserleitungen, die das Wasserwerk in Eigenregie übernimmt, kann dann der restliche Altbehälter abgebrochen werden und die Landschaft wieder angeglichen werden.

Die Baukosten liegen insgesamt bei etwa 600.000 €. Einen besonderen Dank richteten die Verantwortlichen an die Grundstückseigentümerin und den Landwirt, die durch die Baumaßnahme von Einschränkungen betroffen sind. Die Ausschussmitglieder zeigten sich sehr erfreut über den zügigen und reibungslosen Ablauf, um auch weiterhin auf dem Lahnhof genügend Trinkwasser in einwandfreier Qualität anbieten zu können.

Besichtigung des Wasserhochbehälters Lahnhof © Stadt Netphen
Besichtigung des Wasserhochbehälters Lahnhof © Stadt Netphen