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Auf geht's Salchendorf! Die Sanierung der Johannlandhalle beginnt vorzeitig

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach kommt zum feierlichen Spatenstich nach Salchendorf. Die Sanierung der Johannlandhalle Salchendorf soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

Förderung für die Zukunft der Vereine

Bürgermeister Paul Wagener ist es ein besonderes Anliegen, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Landtagsabgeordneter Anke Fuchs-Dreisbach, sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung und den beachtlichen Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen zu danken. „Insbesondere bei der schnellen Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginnes hat sich das Land als verlässlicher Partner erwiesen“, so der Bürgermeister.

„Mit dem heutigen Spatenstich bauen wir die Zukunft für die Salchendorfer Vereine.“ Paul Wagener bedankt sich auch für das große Verständnis der Vereine aus den umliegenden Netphener Ortschaften, die für die vergangenen Monate Zeiten in ihren Hallen für die Salchendorfer Vereine zur Verfügung gestellt haben.

Spatenstich als Aufbruch

Der Spatenstich stehe für Aufbruch, pflichtet Ina Scharrenbach dem Bürgermeister bei. Ihr sei es immer wichtig gewesen, dass auch die kleineren Städte von den NRW-Fördermitteln profitieren, nicht nur die großen. Kommunen wie Netphen stehen aufgrund der großen Flächen und den Bedürfnissen jeder Ortschaft vor Herausforderungen, die in ihrer Masse alleine mit dem Stadthaushalt nicht zu bewältigen sind.

Die Sanierung der Johannlandhalle wird zu 90 Prozent aus NRW-Landesfördermitteln finanziert, zu 10 Prozent von der Stadtverwaltung Netphen. Insgesamt werden 725.000 Euro für die Baumaßnahme einkalkuliert. Sie ist Teil des NRW-Programmes „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“.

Rückblick

Seit 1976 ist die Johannlandhalle der Mittelpunkt für viele sportliche, musikalische und kulturelle Vereinsaktivitäten weit über die Salchendorfer Grenzen hinaus. Auch mehrere Events hatten einen festen Platz im Belegungsplan der zentral gelegenen Halle, wie die von der Wurstekommission veranstaltete Großveranstaltung „Klangbeben“.

Für alle war es ein Schock, als es im vergangenen Sommer hieß, dass das Dach der Halle nicht mehr tragfähig sei und die Halle damit für unbestimmte Zeit nicht begehbar.

Als die Sanierung unwiderruflich war, setzten sich die Salchendorfer mit unglaublich viel Elan für ihre Halle ein. Alexandra Wunderlich, Ortsbürgermeisterin von Salchendorf sowie Martin Wienkamp, Vorsitzender des Heimatvereins Salchendorf, sowie die Fraktionsvorsitzenden, nahmen stellvertretend für die vielen engagierten Vereine und Bürgerinnen und Bürger an dem feierlichen Spatenstich teil. Erster Beigeordneter Andreas Fresen dankt, stellvertretend für die Gesprächspartner in den Vereinen, die sich für die Sanierung und den vorzeitigen Maßnahmenbeginn eingesetzt haben, Herrn Wienkamp.

Das Ziel vor Augen

Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt, so Bürgermeister Paul Wagener. „Ende dieses Jahres soll das Gebäude nun wieder nutzbar sein.“ „Das hängt aber auch von dem Material, den Handwerkern und mehr ab“, sagt Martin Wienkamp. „Ein Schritt nach dem anderen.“ Aber die Salchendorfer haben das Ziel endlich vor Augen. „Wir werden die Halle wieder in Beschlag nehmen, die Salchendorfer Vereine warten nur darauf!“