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Stiftung vergibt Schwimmstipendien

An das Element Wasser können Kinder zu ihrer eigenen Sicherheit nicht früh genug herangeführt werden. Leider ist es heute nicht selbstverständlich, dass jedes Kind schwimmen lernt. Aktuelle Umfragen bestätigen, dass sehr viele Kinder im Alter von zehn Jahren nicht sicher schwimmen können. Und damit geht einher, dass die Zahl der ertrunkenen Kinder und Jugendlichen stetig steigt. Viele Grundschulen können heutzutage nicht mehr ausreichend Schwimmstunden anbieten und die Pandemie hat auch viele Kinder vom Erlernen des Schwimmens abgehalten. Das geht dann vielfach zu Lasten besonders der Kinder aus finanzschwachen Familien, die die Kosten für einen Schwimmkurs nicht übrighaben.

Voraussetzungen

Und genau hier setzt die Stiftung Gut für Netphen jetzt an. Über das Familienbüro der Stadt Netphen sollen Schwimmstipendien zunächst per Losverfahren verteilt werden. Einzige Voraussetzungen sind der Familienpass und das Absolvieren der Seepferdchen-Prüfung oder die Teilnahme am kompletten Schwimmkurs.

Ziel

„Unser Ziel ist es, Kindern, deren Eltern sich die Kurse sonst nicht leisten können, die Grundfertigkeiten des Schwimmens erlernen und es sogar bis zum Seepferdchen-Abzeichen schaffen“, erklärt Dr. Christian Stoffers, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Die Förderung sei jedoch ein Stipendium, bei dem ein kleiner Restbetrag zu zahlen bleibt. Eine komplette Förderung habe man bewusst nicht erwogen, da so auch eine gewisse Eigenverantwortung gefragt ist. Das Stipendium soll in den Sommerferien beginnen.