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Eilmeldung: Schulen in NRW bleiben morgen geschlossen - Unwetterwarnung!

Morgen findet aufgrund der Unwetterlage in ganz Nordrhein-Westfalen kein Schulunterricht statt.

Sicherheit geht vor! Wegen der Unwetter-Warnungen für Nordrhein-Westfalen ordnet das Land für den morgigen Donnerstag, den 17. Februar einen landesweiten Unterrichtsausfall an. Das kündigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag an. Familienminister Joachim Stamp appellierte an alle Eltern, ihre Kinder am Donnerstag zu Hause zu betreuen statt in die Kita oder Kindertagespflege zu schicken.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.schulministerium.nrw.

Der Deutsche Wetterdienst und die Unwetterzentrale warnen aktuell vor einer bevorstehenden Sturm- und Unwetterlage.

Ein kräftiges Tief sorgt demnach in der Nacht zu Donnerstag für schwere Sturmböen aus südwestlichen Richtungen zwischen 90 und 100 km/h oberhalb von 200 Metern, örtlich auch mehr.

Zudem besteht die Gefahr von starken Regenfällen ab Mittwochabend und in der Nacht in höheren Lagen oberhalb von 200 Metern. Dabei können Niederschlagsmengen von 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter auftreten, die voraussichtlich im Laufe des Donnerstags nachlassen. Die Unwetterlage hält voraussichtlich mit Unterbrechungen bis zum Wochenende an.

Die Stadt Netphen appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen, beispielsweise über die Homepage des Deutschen Wetterdienstes www.dwd.de, die Medien, Social-Media-Kanäle oder die Warn-App NINA. Mit einem Sirenensignal weist die Feuerwehr bei Gefahr darauf hin, das Radio mit den örtlichen Sendern einzuschalten. Der Notruf 112 sollte nur in wichtigen Fällen gewählt werden, da die Leitungen sonst überlastet und wichtige Anrufer mit lebensbedrohlichen Situationen nicht mehr durchkommen.

Weiter empfiehlt die Feuerwehr, ungesicherte Gegenstände im Außenbereich zu sichern bzw. zu entfernen. Wenn immer möglich, sollte das Auto stehen gelassen werden. Wer dennoch in eine Sturmlage gerät, dem rät die Feuerwehr, mit dem Fahrzeug Schutz unter einer Brücke oder in einem Parkhaus zu suchen.

Wald und Holz NRW warnt vor, während und nach dem Sturm vor dem Betreten der Wälder.

Durch die lange Regenperiode der letzten Wochen können Waldböden aufgeweicht sein. Wurzeln können daher weniger Halt im Boden haben und im Sturm leichter umfallen. Zahlreiche Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt. Daher ist - noch häufiger als sonst - mit herausbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen zu rechnen. Die Gefahr bleibt auch nach dem Sturm bestehen! Angebrochene Bäume können oft erst nach dem Sturm umfallen oder in den Baumkronen verkeilte Äste können auch später noch hinabfallen.