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»Die frohe Botschaft ist nicht laut. Sie kommt auf die leise Tour« 

Am vergangenen Sonntag fand in der Lichterkirche St. Matthias in Deuz mit dem Duo John Cordi ein Zuhör-Genuss-Konzert zum neuen Jahr statt.

Bei dem Konzert wurden keine Eintrittsgelder erhoben, gefördert wurde es mit dem im Oktober 2021 aufgelegten Programm „Endlich wieder wir“ des Erzbistums Paderborn. Unter Beachtung aller Coronaschutzbedingungen, konnte der Konzertnachmittag, organisiert vom Kirchenverein St. Matthias Deuz, den Gästen endlich wieder lang ersehnte Begegnungen und ein kulturelles Erlebnis schaffen.

Zusätzlich standen Spendenboxen für die Aktion Dreikönigssingen 2022 der Sternsinger aus. Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ steht die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika im Fokus der diesjährigen Aktion. Die Spenden fließen jedoch unabhängig davon auch in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit. Bei dem Konzertnachmittag ist eine        beachtliche Spendensumme in Höhe von 700 Euro zusammengekommen.

Das Duo John Cordi mit der Sängerin Cornelia Eichenauer und dem Sänger und Gitarristen Johannes Tunyogi-Csapò, holte das Publikum mit einem durchdachten Mix aus Coversongs auf Deutsch und Englisch, selbstgeschriebenen Liedern und einer Auswahl an Weihnachtsliedern ab. Vielseitig und mit erfrischender Leichtigkeit gelang es den beiden Musikern somit einen Bogen zwischen den besinnlichen Weihnachtsfeiertagen und dem optimistischen, vergnüglichen Start in das neue Jahr zu spannen.

Johannes Tunyogi-Csapò ließ zwischen den Gesangsparts auch humorvolle Anekdoten zu der Entstehung der Songs und auch nachdenkliche Zeilen, wie beispielsweise „die frohe Botschaft ist nicht laut. Sie kommt auf die leise Tour“ zu dem selbstgeschriebenen Lied „Geh in deinem Segen“ einfließen. Zeilen aus englischen Liedern übersetze er teils vorab für die Zuhörerinnen und Zuhörer, damit jeder die Texte nachvollziehen konnte.

In ihren selbstgeschriebenen Liedern ging es um nachempfindbare Themen, wie das „Reisegepäck“, dass jeder alltäglich mit sich schleppt oder das Lesen des eigenen „Tagebuchs“ aus der Jugend, dass Erinnerungen an das frühere Selbst weckt. Die Texte ließen das Publikum oft schmunzeln und bei manchen Liedern ließen sich es die Zuschauer sich nicht nehmen, trotz Masken, kräftig mitzusummen.