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Stadt Netphen schließt sich der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ an

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“ lautet die Initiative, der sich die Stadt Netphen angeschlossen hat. Die Initiative entstand 2006 nach rassistischen Auswüchsen auf deutschen Fußballplätzen. Der Stadtrat hat auf einen Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, am Haupteingang des Rathauses und am Eingang des Bürgerbüros entsprechende Schilder anzubringen und damit ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Stadt Netphen zeigt somit gemeinschaftlich eine klare Kante gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Benachteiligung und macht sich stark für gegenseitigen Respekt, Toleranz, Vielfalt und Demokratie.

Vertreter aus Verwaltung und Politik, die Schülervertretungen und Schulleitungen der weiterführenden Schulen sowie die Einrichtungsleiter der städtischen Jugendtreffs nahmen an der Anbringung der Schilder am Eingang des Rathauses und des Bürgerbüros teil.
Vertreter aus Verwaltung und Politik, die Schülervertretungen und Schulleitungen der weiterführenden Schulen sowie die Einrichtungsleiter der städtischen Jugendtreffs nahmen an der Anbringung der Schilder am Eingang des Rathauses und des Bürgerbüros teil.

Gemeinsam mit dem regionalen Botschafter der Initiative, Stephan Klenzmann, sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik, den Schülervertretern und Schulleitungen der weiterführenden Schulen und den Einrichtungsleitern der städtischen Jugendtreffs brachte Bürgermeister Paul Wagener die Schilder offiziell an den beiden Eingängen des Rathauses an.


„Da die Grenzen des Sagbaren und Konfliktlinien bewusst verschoben werden, entstehen immer mehr Scharniere und fließende Übergänge von Alltagsdiskriminierungen bis hin zum Rechtsradikalismus. Wir brauchen daher wieder eine deutliche Abgrenzung zum Rechtsradikalismus“, so Stephan Klenzmann. „Es ist wichtig, über Diskriminierungen jeglicher Art zu sensibilisieren. Wir brauchen mehr Selbstreflexion. Jede*r sollte sich fragen, was kann ich tun und wie kann ich mich verhalten, um diese Welt ein Stück zu verbessern.“

Bürgermeister Paul Wagener bringt gemeinsam mit Stephan Klenzmann, regionaler Botschafter der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" das Schild am Eingang des Bürgerbüros an.
Bürgermeister Paul Wagener bringt gemeinsam mit Stephan Klenzmann, regionaler Botschafter der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" das Schild am Eingang des Bürgerbüros an.

„Solche Initiativen sind heute mehr denn je notwendig. Damit verteidigen wir auch unser Grundsetz, das Wertschätzung und Menschenwürde ganz besonders betont. Jede Ideologie oder auch Religion, jeder –ismus, der den Menschen in Wertekategorien einordnet oder gar als lebensunwert bezeichnet, lehnen wir ab. Das darf bei uns keinen Platz haben“, so Bürgermeister Paul Wagener. 

Die Vertreter der Politik und auch die Schülerinnen und Schüler waren sich in ihren Statements einig, dass die Initiative jede Form der Benachteiligung meine, dieses Thema alle etwas angehe und unbedingt sichtbar gemacht werden müsse. Wichtig sei Kommunikation, und mit Courage nach vorne zu gehen.

Weitere Informationen zu der Initiative gibt es unter https://www.respekt.tv/ oder auf Facebook unter https://www.facebook.com/respekt.initiative/.

Folgende Bücher empfiehlt Bürgermeister Wagener denjenigen, die sich für die in seinem Redebeitrag thematisierte Problematik interessieren.
Folgende Bücher empfiehlt Bürgermeister Wagener denjenigen, die sich für die in seinem Redebeitrag thematisierte Problematik interessieren.