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Digitalisierung an Netphener Schulen schreitet voran

Die Digitalisierung an den Schulen im Netphener Stadtgebiet schreitet weiter voran. Bereits Anfang des Jahres wurden die Teilstandorte Nieder- und Obernetphen der Grundschule Netphen mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet, im Mai wurden die Maßnahme an der Grundschule Dreisbachtal, Teilstandort Dreis-Tiefenbach, abgeschlossen. Somit verfügen jetzt alle drei Schulen über eine durchgängige und gigabitfähige Glasfaserinfrastruktur bis ins Gebäude. Im Rahmen des 2. Call wurden dann auch die Grundschule Deuz und die Johannlandschule Hainchen mit Glasfaser versorgt.

Die Grundschule Dreisbachtal, Teilstandort Eckmannshausen, sowie Sekundarschule und Gymnasium werden im Zuge des Bundesförderprogramms 6. Call ausgebaut. Federführend ist hier der Kreis Siegen-Wittgenstein. Die Ausbauarbeiten starten voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021.

Weiter hat der Rat mit seinem Beschluss in der Ratssitzung Ende April den Startschuss für den Ausbau der kabellosen Netzwerke an vier Grundschulstandorten gegeben. Die Standorte Eckmannshausen, Hainchen, Nieder- und Obernetphen werden jetzt im Rahmen des Förderprogrammes „DigitalPakt Schule“ entsprechend der neuesten Technologien digitalisiert. Hierzu erfolgt eine anwendungsneutrale Verkabelung innerhalb der Gebäude für den Anschluss von Endgeräten sowie die Anbringung von Accesspoints in den erforderlichen Bereichen. Auch das Gymnasium soll auf eine neue Ausbaustufe gebracht werden. Mit dem Abschluss dieser Maßnahmen im Herbst 2021 gibt es dann ein flächendeckendes WLAN an allen Schulen in Netphen. Die Sofortausstattung von Schüler*innen und Lehrer*innen mit digitalen Endgeräten ist bereits abgeschlossen.

Insgesamt stehen der Stadt Netphen im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ Fördermittel in Höhe von 542.857 € zur Verfügung. Der Eigenanteil beläuft sich auf 60.317,44 €. Auch in die IT-Administration der Stadt Netphen als Schulträger soll investiert werden, diese kann durch den Abruf von Fördermitteln in Höhe von 74.323,10 € unterstützt werden. Eine entsprechende Antragsstellung ist derzeit in Vorbereitung. „Leider beinhalten die Fördermittel nicht die Folgekosten für Wartung, Updates und die technisch nachhaltige Unterhaltung der Infrastruktur auf den jeweils aktuellen Stand. Dies werden die Verbandsvertretungen der Kommunen (z.B. StGB-NRW) künftig immer wieder bei der Landesregierung erinnern und einfordern müssen“, so Bürgermeister Paul Wagener.