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Natur-und Jagdhorn-und Alphorn-Bläsergruppe
Statement „Musikgruppe/Naturhornmusik“

Eine originelle und außergewöhnliche Musikgruppe geht neue Wege und entdeckt virtuose musikalische Möglichkeiten im Bereich der Naturhornmusik Die „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e. V.“ erweitert ihr musikalisches Repertoire und schafft zehn Alphörner in neuentwickelter Bauform an.

Nach einer Idee von Rainer Wagener (Leiter der Musikgruppe) hat ein weiterer musikalischer Innovationsschub stattgefunden.
Gemeinsam mit dem Musikfreund Heinz Schnellbach und einem renommierten deutschen Alphornbauer hat Rainer Wagener das bisher in klassischer Form gebaute Alphorn innovativ weiterentwickelt. Durch die neue Bauart und die verschiedenen Stimmungen/Tonarten ergeben sich neue und vielfältige musikalische Möglichkeiten. Die Musikgruppe kann somit Musikstücke mit neuartigen virtuosen Naturhornklängen auf den Alphörnern darbieten.

Es wurden moderne und historische Musikstücke ausgewählt und mit eigenen Kompositionen ergänzt. Die „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e. V.“ hat somit ein Alleinstellungsmerkmal in der heutigen Musikszene. Sie ist die einzige Musikgruppe die konzertante Naturhornmusik auf „Es/B-Parforcehörnern“, „Fürst-Pless-Natur-/Ventilhörnern“ und „B/F-Alphörnern“ darbietet.

Die Musikgruppe besteht seit Mai 1973 und wurde von mehreren traditionell orientierten „Netpher Jägern“, dem „Jungjäger“ Rainer Wagener sowie dem damaligen Kreisjagdberater Hubert Groos unter dem Namen „Jagdhorn-Bläsergruppe Hegering Netphen“ gegründet.

Die Jagdhorn- Bläsergruppe wird seit ihrer Gründung von Rainer Wagener musikalisch geleitet, der ursprünglich als Trompeter und Flügelhornist in einem bekannten heimischen Blasorchester mitwirkte.
Rainer Wagener hat in seinen langjährigen Einsatz und Bemühungen um die Belange des jagdlichen Brauchtums unzähligen Jungjägern und auch vielen „alten Hasen“ das Jagdhornblasen erlernt.

Die Jagdhorn- Bläsergruppe Netphen hat sich im August 1997 mit dem Namen „Jagdhorn-Bläsergruppe Netphen e.V.“ als gemeinnütziger Verein konstituiert.
Da die Musikgruppe weit über die Grenzen des “Netpherlandes“ hinaus bekannt ist und aufgrund der engen Verbindung zu der Region Wittgenstein, haben sich die Musikfreunde im Feb. 2004 den Namen „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e. V.“ mit Sitz in Netphen gegeben.
Im Frühjahr 1990 hat sich Heike Asbeck der Musikgruppe als Parforcehorn-Bläserin angeschlossen. Sie ist seit vielen Jahren im kirchlichen Bläserbereich musikalisch aktiv. Heike Asbeck ist seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins als 2. Vorsitzende u.a. im organisatorischen Bereich vielseitig und kreativ tätig. Sie ist im Verein insbesondere für die Organisation und Gestaltung der HUBERTUSMESSEN verantwortlich.

Die Jagdhorn- Bläsergruppe wurde in all den Jahren von Rainer Wagener mit seiner Ideenvielfalt stetig musikalisch vorangetrieben. Sie hat sich von einer nur Jagdsignale und kleinere Jägermärsche spielenden Hegering-Bläsergruppe zu einer auf hohem musikalischem Niveau konzertierenden Naturhorn-Musikgruppe entwickelt.

Einen musikalischen Aufschwung bekam die Musikgruppe Ende 1999 durch die Mitwirkung von Ray Zizka, der als Hornist in der Philharmonie Südwestfalen Waldhorn spielt. Ray Zizka ist in der Naturhorn-Musikgruppe für die musikalische Ausbildung im Bereich der „Parforcehörner in Es“ zuständig.

Parallel zum traditionellen Einsatz der Naturhörner bei Jagden, wo die erlegten Wildarten „verblasen“ werden und Mitteilungen über verschiedene Phasen des Jagdgeschehen als „Signale“ weitergegeben werden, hat sich die konzertante Naturhornmusik entwickelt.

Die heutige „große“ Naturhornmusik wird auf dem sog. deutschen Parforcehorn in „Es/B - Stimmung“ gespielt. Es ist mit einen Original-Waldhorntrichter/-becher und einem Umschaltventil ausgestattet und kann somit in „Es-“ und „B- Stimmung“ geblasen werden.
Bei dem Parforcehorn in „Es-Stimmung“ handelt es sich um die Urform des konzertanten Waldhornes mit 3/4 Ventilen, welches heute in der klassischen Orchesterbesetzung als Konzerthorn verwendet wird.

Die Naturhorn-Musikgruppe, die derzeit aus bis zu 10 Bläserinnen und Bläser besteht, musiziert in mehreren Ensemble-Besetzungen.

Die Musikgruppe pflegt mit ihrer Musik ein altes Kulturgut: „Das Musizieren auf Naturblasinstrumenten“.
Die Pflege des Naturhornblasens in all seinen Erscheinungsformen, von der germanischen Lure über das kreisrund gewundene Cornu der Römischen Legionen, die französischen Trompe de Chasse bis hin zu den heutigen Parforcehörnern in „Es/B - Stimmung“ ist das Hauptanliegen der Musikgruppe.
Das schon im Römischen Reich aus Metall hergestellte und vom 12. bis zum 17. Jahrhundert in immer stärker gewundene Form gebrachte Horn ergänzt seit etwa 250 Jahren Streich- und Holzblasinstrumente im Orchester - Carl Maria von Weber und Robert Schumann hielten es für seine "Seele"!

Die musikalische Bandbreite reicht von der Klassik, über lebhafte und getragene Märsche, Fanfaren, romantische Serenaden und festliche/liturgische Choräle, die ihren Ursprung in der französischen Parforcehorn- Tradition haben, bis hin zu volksliedhaften Weisen und Musikstücken, die aus dem deutschen Sprachraum überliefert wurden.

Die Naturhornkonzerte der „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e.V.“ sind ein musikalischer Streifzug durch die Jahrhunderte. Angefangen vom späten 17. Jahrhundert über das 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit.
In den Naturhornkonzerten wird eine breite Palette dieser Musik vorgestellt von „spritzigen“ Jagd- und Reitermärschen über stimmungsvolle Natur- und Landschaftsdarstellungen bis hin zu festlich-klassischen Musikstücken und romantischen Serenaden.

Neben zahlreichen Konzerten in Südwestfalen sowie in Nord- und Ostdeutschland war die „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e.V.“ auch schon im europäischen Ausland z.B. in Ungarn zu hören. Sie ist u. a. bekannt durch die „Berleburger Schlosshofkonzerte“, „Saalhausener Kurkonzerte“ und die herbstlichen „Sankt-Hubertus-Messen“ in den heimischen Kirchen des
Sieger-/Sauer- und des Wittgensteiner Landes.

NATURHORN-QUARTETT
Das „Naturhorn-Quartett“ der „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e.V.“ bietet Bläsermusik unterschiedlichster Stilrichtungen für "Feste und Feiern im kleineren Rahmen".
Das „Naturhorn-Quartett“ musiziert auf Parforcehörnern in „Es/B- Stimmung“. Ob Musikliebhaber vorklassische, klassische, romantische oder neuere Musik schätzen - mit dem „Naturhorn-Quartett“ ist vieles möglich.
Die Musikgruppe kooperiert mit Pianisten und Organisten, so dass Sie Ihrem Publikum auch viele Arrangements für Naturhorn/Waldhorn bzw. -hörner und Klavier oder Orgel (z. B. für kirchliche Feiern) anbieten können.
Selbstverständlich sind die Bläser-Formationen/-Ensembles der Musikgruppe aufgeschlossen für das Zusammenwirken mit allen musikalisch Aktiven - instrumental wie vokal!

HUBERTUSMESSE
Seit Jahrhunderten ist es in den Ardennen Tradition, in der Zeit des „Hubertustages“ eine festliche Messe zu Ehren des Schutzheiligen der Jagd abzuhalten. Die Aufführungstradition hat sich dabei in Deutschland von der typischen katholischen „Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus“ hin zu einer konfessionsunabhängigen Tradition gewandelt.
Aus Gründen der Tradition heißen sie meist nach wie vor „Hubertusmessen“, in evangelischen wie in katholischen Kirchen. Die Musik ist anspruchsvoll, hat jedoch nach wie vor den Charme der Naturhörner, die mit ihrem rauhen Klang ein Stück Natur in den Kirchenraum holen.

Die HUBERTUSMESSE von der „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e.V.“ wird auf dem sog. deutschen Parforcehorn in „Es/B- Stimmung“ gespielt. Es ist eine große Musikalität und ein enormes Einfühlungsvermögen sowie hohe bläserische Technik erforderlich, um dieses Naturinstrument konzertant spielen zu können. Es gibt deshalb in Deutschland auch nur wenige Musikgruppen, die diese Kunst beherrschen.
Die HUBERTUSMESSE wird weitestgehend in Anlehnung an die historische (französische) Originalkomposition nach Jules Cantin aufgeführt.

Der „Hubertustag“ am 03. November wird in der heutigen Zeit auch immer häufiger von vielen Natur- und Umweltbewussten Menschen als „Tag des Naturschutzes“ gefeiert.

ALPHORNMUSIK
Die „Alphornfreunde“ der „Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein e.V.“ bieten Ihnen traditionelle und moderne Alphornmusik auf Alphörnern in „F/B- Stimmung“.
Das Repertoire besteht aus klassischen Alphornmelodien, die ihren Ursprung in den Voralpen und Alpenregionen von Österreich, der Schweiz und Süddeutschland haben. Es werden aber auch moderne und neuzeitliche Musikstücke auf dem Alphorn sowie Eigenkompositionen dargeboten. Die Naturhorn-Musikgruppe verzaubert ihr Publikum und ihre mittlerweile große Fangemeinde mit melancholischen, urigen und manchmal auch fetzigen Alphornklängen.

Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein gemeinn. e. V.
mit Sitz in NETPHEN bei Siegen

gez. Rainer Wagener

1. Vorsitzende 2. Vorsitzende Schatzmeisterin Volksbank
Rainer Wagener Heike Asbeck Christel Wüst im Siegerland eG
Am Botschert 22 Kronprinzenstr. 36 Buchenweg 6 Konto-Nr. 4400 594 600
57250 Netphen 57271 Hilchenbach 57271 Hilchenbach BLZ 460 600 40
Telefon (0 27 37) 9 73 11 Telefon (0 27 33) 32 14 Telefon (0 27 33) 32 65
Mobiltelefon 0151 – 11 90 47 06 Telefax (0 27 33) 79 78

05.Mai 2013
Welturaufführung ins Saalhausen: Die Rothaarsteig Alphornsolisten aus dem Kreisgebiet Siegen –Wittgenstein spielen das längste Alphorn der Welt

Die Rothaarsteig Alphornsolisten gestalten ein Kurkonzert bei bestem Wetter im Kurpark von Lennestadt – Saalhausen. Der Bereich um die Musikmuschel war voll besetzt. Mit sehr flotten Musikstücken wie „Auf geht´s“, „Waidmannsheil in den Bergen“ und dem „Rothaarsteig – Marsch“ eröffneten die „Rothaarsteiger“ ihr musikalisches Programm. Die inzwischen sehr bekannte Formation aus dem Kreisgebiet Siegen – Wittgenstein steht unter Leitung von Rainer Wagener aus Netphen-Werthenbach. Sie hatte neben toller Naturtonmusik auch eine spektakuläre Neuerung mit nach Saalhausen gebracht, wie Wagener ausführte: Die Rothaarsteig Alphornsolisten haben vor wenigen Wochen ein neues Bass- Alphorn angeschafft. Mit 5,40m Länge besitzen die Rothaarsteiger jetzt das vermutlich längste spielbare Blasinstrument der Welt. In jedem Falle ist es das derzeit längste spielbare Alphorn der Welt, welches in "B" gestimmt ist und in "Orchesterqualität" gespielt werden kann. Ein absolutes Novum, welches in der Fachwelt bis in die Alpen hinein vermutlich noch für viel Aufsehen sorgen wird. Die Idee zum Bau eines so gewaltigen Instrumentes hatte nicht etwa ein ein Bewohner der Alpenregion, sondern der Johannländer Rainer Wagener. Wagener hat sich mit Naturblasinstrumenten über Jahrzehnte beschäftigt. Er kann aus historischen Quellen heraus belegen, dass auch in frühen Zeiten die Bewohner Südwestfalens Naturinstrumente in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt haben. Mit dem neuen Instrument war auch Abhornbauer Hubert Hense aus Anröchte, Kreis Soest, angereist, der das Instrument entwickelt und gefertigt hat. Das Publikum wollte natürlich das sehr imposante Instrument nicht nur bestaunen, sondern es auch in Aktion erleben. Dazu hatten die Alphornsolisten den gelernten Bass - Tubisten Niklas Kölsch aus Niederdielfen mitgebracht, der sich mit dem speziellen Instrument in den letzten Wochen vertraut machen konnte und es auch zukünftig spielen soll. Kölsch entlockte dem Instrument im Zusammenspiel mit den Alphornsolisten wunderschöne weiche und zugleich sehr präzise Basstöne, die den Tonumfang der gesamten Musikformation erheblich erweiterten. Die Welturaufführung mit diesem extrem langen Bass – Alphorn war geglückt. Das Publikum und auch die Musikerinnen und Musiker aus dem Rothaargebirge, waren begeistert. Die Alphornsolisten haben mit diesem Instrument ihre musikalischen Möglichkeiten wiederum erweitert. Sie sind inzwischen zu einer Musikformation herangereift, die in der Lage ist auf Naturhörnern ein breites musikalisches Spektrum von Chorälen, über Märsche, Polkas, Walzer bis hin zu Orchestermusik im Bereich Unterhaltungsmusik und auch Klassik zu bedienen. Diese große Bandbreite zeichnet diese Formation aus und ist auch ein Alleinstellungsmerkmal der Rothaarsteiger.

Hubert Hense gilt derzeit in der Fachwelt als einer der innovativsten Alphornbauer weltweit. Im zweiten Teil des Kurkonzertes wechselten die Alphornsolisten von den klassischen Alphörnern zu den Rothaarsteighörnern, die Hense gemeinsam mit Rainer Wagener und seinen Orchestermitgliedern im vergangenen Jahr entwickelte. Ausschließlich die Rothaarsteig Alphornsolisten spielen diese speziellen Instrumente. Zur Überleitung der einzelnen Programmpunkte während des Konzertes musizierte der Chef der Kornbergmusikanten Wolfgang Schuss aus Siegen. Schuss ist Musiker, Komponist und Textdichter. Außerdem ist er der Cheforganisator der Siegerländer- und Wittgensteiner Heimatabende, bei denen auch die Rothaarsteig Alphornsolisten eine sehr wichtige Rolle spielen. Sicherlich wird bei diesen Abenden auch das neue spektakuläre Instrument im Detail vorgestellt werden.
Naturhorn, Jagdhorn, Alphorn