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Irmgarteichener Vereine werden von der Stadt gefördert

Irmgarteichener Vereine werden von der Stadt gefördert

Wie bereits mehrfach berichtet, können Initiativen und Vereine Projekte erarbeiten und bei der Stadt Netphen hierfür eine Förderung aus Sparkassenmitteln beantragen. Über die Förderung der eingereichten Projektvorschläge entscheidet der Ältestenrat. Die Eigenbeteiligung beträgt 30 Prozent.

Bürgermeister Paul Wagener überbrachte im Mai Förderbescheide an die Vertreter des Heimatvereins Oberes Johannland e.V. und der Schützenbruderschaft „St. Hubertus“ Irmgarteichen 1924 e.V.

Personen von li. nach re.: Bürgermeister P. Wagener, R. Melchiori © Jochen Niemand
Personen von li. nach re.: Bürgermeister P. Wagener, R. Melchiori © Jochen Niemand

Die beiden Vereine benötigen die Spenden insbesondere für Baumaßnahmen oder um anderweitig finanzielle Lücken zu schließen. Der Heimatverein Oberes Johannland e.V. möchte mit der Bezuschussung eine Einbruchmeldeanlage im Johannland-Museum installieren lassen. Im ehemaligen Schulgebäude befinden sich zurzeit 3.400 Exponate, deren Schutz es zu gewährleisten gilt. Die voraussichtlichen Kosten werden sich auf 3.659,49 Euro belaufen. Der Heimatverein kann sich über einen Zuschuss in Höhe von maximal 2.562 Euro freuen.

Die Schützenbruderschaft „St. Hubertus“ 1924 e.V. möchte im Bereich der Schießanlage verschiedene Umbaumaßnahmen durchführen. Unter anderem soll eine rechnergesteuerte Luftgewehr-Raumschießanlage und ein Vogelhochstand eingerichtet werden. Hierfür wurde der Schützenbruderschaft ein Zuschuss in Höhe von maximal 3.223 Euro bewilligt. Die voraussichtlichen Kosten werden sich auf 4.608 Euro belaufen.

Brudermeister Rudolf Melchiori nahm den Förderbescheid am 26.05.2016 nach dem Vogelschießen entgegen. Vorausgegangen war ein großer Festumzug durch Irmgarteichen. Später fand in der vollbesetzten Schützenhalle die Krönung der Majestäten statt. Neuer Schützenkönig wurde Manfred Schäfer, der seine Ehefrau Bärbel zur Königin erwählte. Jungschützenkönig wurde Levin Filk.