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Ausstellungseröffnung zum Weltfrauentag 2015

Engagierte Gleichstellungsbeauftragte thematisiert Frauen in der DDR

Der Kleine Sitzungssaal des Rathauses Netphen zeigt insgesamt 19 Exponate, die die einzelnen Aspekte des Frauenwiderstandes in der DDR anschaulich und informativ darstellen. Das Wechselbad zwischen Respekt und Mitgefühl stellt sich beim Betrachten der Plakate schnell ein; es gelingt ihnen, sowohl sachlich über mutige Proteste der DDR-Frauen zu referieren als auch deren Ängste und Sorgen sensibel zu umschreiben.

Die von der Robert-Havemann-Gesellschaft zusammengestellten und durch die Bundesstiftung „Aufarbeitung“ geförderten Dokumente zeigen, wie vielfältig und mutig das Engagement von Frauen in der DDR-Bürgerrechtsbewegung war.

Netphens Bürgermeister Paul Wagener eröffnete die Ausstellung und betonte, dass besonders der weibliche Widerstand schon immer eine intelligente Art und Weise der Rebellion dargestellt habe. Die Kunst, Widerstand zu leisten, ohne Widerstand zu zeigen, sei in vielerlei Hinsicht den Frauen zuzuschreiben.  

„Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre“ lautet der eindrucksvolle Titel der bewegenden Ausstellung und lädt alle Interessierten dazu ein, zwischen dem 10. März und dem 30. April 2015 in die Welt der Frauen in der DDR einzutauchen.

Sie ist im kleinen Sitzungssaal des Netphener Rathauses, Amtsstraße 6, noch bis zum 30.04.2015 zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung bei Frau Jasmin Reichmann, Telefon: 02738 603-238.