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Konstantin Wecker in Netphen

Es war ein großer, zutiefst bewegender und gleichzeitig auch äußerst amüsanter Abend, den die Besucher am 31. Januar in der ausverkauften Georg-Heimann-Halle Netphen mit seinem Programm  „Jeder Augenblick ist ewig“ und ganz bestimmt auch jeder im Kunstgenuss geteilten Zeit mit Konstantin Wecker erleben durften.

Zu hören gab es so etwas wie eine Lebensbeichte in Geschichten, Liedern, Gedichten und Anekdoten. Konstantin Wecker wechselte zwischen Flügel und Lesepult, von wo aus er  aus seinem autobiografischen Buch „Die Kunst des Scheiterns“  las. Das Buch diente dem Soloabend sozusagen als roter Faden und eröffnete den Zuhörern Geschichten vom Scheitern und Hinfallen, aber auch vom Wiederaufstehen und Weitermachen. Bezeichnend war vor allem auch der Titel eines seiner vielen Lieder „Was passierte in den Jahren?“

Aus Fehlern gelernt und an Niederlagen gewachsen, so lernte man einen Künstler kennen, der noch längst nicht ans Aufhören denkt. Das Publikum dankte es ihm mit stehenden Ovationen und frenetischem Applaus und entließ den Ausnahmekünstler erst nach mehreren Zugaben von der Bühne.

 

Bildergalerie vom Konzertabend: