Reisebericht von der Netphener Seniorenreise - Eisenbahnromantik

40 Senioren aus Netphen und Umgebung verbrachten im August sechs Tage „Eisenbahnromantik“.   

Anni Kuhlenberg hatte die Reise erneut vorbereitet. Nach Ankunft am ersten Tag in Plauen, lernten wir am Nachmittag bei einem geführten Stadtrundgang die Hauptstadt des Vogtlands, sowie die wunderschöne Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten kennen.

Am zweiten Tag führte uns dieser Reiseleiter ins Erzgebirge nach Annaberg-Buchholz. Das Städtchen hat viel zu bieten. Es ist unter anderem die Wirkungsstätte des weltbekannten Rechenmeisters Adam Ries. Mit der Fichtelberg-Bahn ging es dann nach Oberwiesenthal. Vorbei an erzgebirgischen Häusern und dichten Fichtenwäldern überquerte die „alte Lok“ unter Volldampf sechs Brücken. 

Am dritten Tag fuhren wir mit unserem Reisebus durchs wunderschöne Vogtland nach Bad Elster, dem früheren sächsischen Staatsbad. Hier heißt es „Einsteigen und Türen schließen“ mit den modernen Triebwagen der Vogtlandbahn überquerten wir die Grenze nach Tschechien. Weiter ging es per Bus nach Marienbad, dem zweitgrößten Heilbad Tschechiens. Die Stadt ist vor allem für ihren Reichtum an Mineralquellen bekannt. Einzigartig ist die „Singende Fontäne“ mit ihren Lichteffekten, den wir zusahen. 

Am vierten Tag erwartete uns ein besonderes Highlight. Wir besichtigten die beiden größten Ziegelstein – Eisenbahnbrücken der Welt, welche zwischen 1846 und 1851 errichtet wurden. Zunächst fuhren wir zur Göltzschtalbrücke bei Mylau. Wir erlebten die gigantische Brücke aus nächster Nähe, ehe wir mit den modernen Triebwagen der Vogtlandbahn über die Göltzschtalbrücke sowie die Elsteralbrücke zurück nach Plauen fuhren.

Am fünften Tag, dem Abschluss unserer Reise, unternahmen wir eine Fahrt ins Blaue zum Glasbläserdorf Lauscha in Thüringen, wo einst die ersten Weihnachtskugeln geblasen wurden. Auf unserer Rückfahrt nach Plauen hatten einige Teilnehmer die Neuesten Kugeln im Koffer.

Am sechsten Tag traten wir mit vielen Eindrücken die Heimreise an.