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Untersuchungsberechtigungsschein nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ist vor Aufnahme einer Beschäftigung eines Jugendlichen (unter 18 Jahre) dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Für die dazu erforderliche ärztliche Untersuchung kann der Jugendliche einen Untersuchungsberechtigungsschein erhalten. Beim Wechsel des Arbeitgebers ist eine erneute Ausstellung eines Untersuchungsberechtigungsscheines möglich. Eine Bescheinigung des bisherigen Arbeitgebers, aus der hervorgeht, wann der Wechsel stattfinden wird und wann die letzte Untersuchung stattgefunden hat, ist vorzulegen. Wenn die/der Auszubildende vor Ablauf des ersten Beschäftigungsjahres noch nicht volljährig ist, muss eine Nachuntersuchung erfolgen. Den Nachuntersuchungsberechtigungsschein erhalten Sie unter Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers, dass und seit wann das Beschäftigungsverhältnis besteht.

Erforderliche Unterlagen:

Identitätspapier (Personalausweis, Kinderausweis oder Familienstammbuch)

Kosten:

Keine

Link:

Jugendschutzratgeber