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13.01.2020

Verleihung des innogy-Klimaschutzpreises 2019

Kürzlich wurde im Gymnasium Netphen der innogy-Klimaschutzpreis vergeben. An der Preisverleihung nahmen neben zahlreichen Schülern, Lehrern und Eltern, Bürgermeister Paul Wagener, Rainer Hirschhäuser von innogy sowie Vertreter des Schulausschusses und der Verwaltung teil.

Der innogy-Klimaschutzpreis zeichnet jährlich Projekte aus, die sich für den Umwelt- und Klimaschutz einer Gemeinde oder Stadt stark machen und durch ihren Einsatz natürliche Umweltbedingungen erhalten, ungünstigen Bedingungen entgegenwirken oder zu einem effizienten Einsatz von Energie beitragen. Für das Jahr 2019 hat die Vergabekommission beschlossen den Preis an drei Projekte zu vergeben und daher das Preisgeld in Höhe von 2.500 € aufzuteilen. Die Preisträger sind das Gymnasium Netphen, die Grundschule Niedernetphen und die KiTa Sonnenschein.

Verleihung innogy Klimaschutzpreis 2019 © Gymnasium Netphen
Verleihung innogy Klimaschutzpreis 2019 © Gymnasium Netphen

Die Ruanda AG des Gymnasiums Netphen hat im Rahmen ihres Projektes „Auf Augenhöhe - nachhaltig voneinander handeln lernen“ neben dem bereits bekannten Anti-Plastik-Projekt nun auch ein Anti-Rauchen-Projekt, namentlich „Thursdays for future“, auf die Beine gestellt. Im Rahmen dieses Projektes sammeln die Schülerinnen und Schüler Zigarettenkippen in ihrer Schulumgebung und in der Stadt Netphen ein, fordern Raucher dazu auf, ihre Zigaretten ordnungsgemäß zu entsorgen und sorgen damit für eine sauberere Schul- und Stadtlandschaft. Zudem macht das Projekt auf die Schäden aufmerksam, die durch Zigaretten für die Umwelt entstehen, da unter anderem die Filter der weggeworfenen Kippen zu Mikroplastik zerfallen und das schädliche Nikotin in die Umwelt abwandert. Das Projekt möchte auch die breite Öffentlichkeit auf das großflächige Kippen-Problem aufmerksam machen und zur Achtsamkeit aufrufen.

Die Grundschule Niedernetphen beschäftigt sich im Rahmen des Konzepts „Klimadetektive: Klimawandel erforschen – unser Klima schützen“ mit vielen verschiedenen Fragestellungen rund um das Klima, wie beispielsweise „Warum müssen wir das Klima schützen?“, „Was sind Folgen des Klimawandels?“ oder „Warum sollte man Recyclingpapier nutzen?“. Langsam werden die Schülerinnen und Schüler so an Themen wie Nachhaltigkeit oder Energiesparen herangeführt. Durch verschiedenste Arbeitsprojekte im Rahmen des Unterrichts sollen die Schülerinnen und Schüler selber erfahren was sie tun können, um den Planeten zu erhalten. Beispielsweise Energiesparen zu Hause und in der Schule, Treibstoff sparen auf dem Schulweg oder Nachhaltigkeit bei dem Pausenfrühstück oder den Schulmaterialien.

Die KiTa Sonnenschein hat durch das Projekt „Naschgarten für Kinder und Insekten“ eine Win-win-Situation für Mensch und Tier geschaffen, welches die Kinder mit dem Kreislauf der Natur vertraut machen soll und ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren. Der Naschgarten beinhaltet verschiedenste Beerensträucher, Blumen und Kräuter. Zudem sollen die Kinder das Gärtnern und den Nutzen von Komposterde kennenlernen. Unter anderem sollen auch die Verwesungsprozesse und die Bewohner der Komposterde beobachtet werden – ein lebensechtes Beispiel für den Kreislauf der Natur.

„Projekte wie diese sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um ein Bewusstsein für Umwelt und Klima zu schaffen, zu deren Erhalt jeder etwas beitragen kann“, so Bürgermeister Wagener im Rahmen der Preisverleihung. „Ihr alle habt mit euren Ideen und eurem Engagement vorbildlichen Einsatz gezeigt.“