Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hilfsnavigation

Rathaus
Logo Stadt Netphen - staatlich anerkannter Erholungsort
Logo Stadt Netphen - staatlich anerkannter Erholungsort
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
20.09.2018

Demenzzentrum Haus St. Anna feierte Richtfest 

Bereits gut ein halbes Jahr nach dem symbolischen Spatenstich gab es am Mittwoch, 19.09.2018 im Obernautal erneut Grund zum Feiern: Die Marien Gesellschaft Siegen lud zum Richtfest des Demenzzentrums Haus St. Anna nach Netphen ein. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Freizeitpark entsteht ein heller, offen gestalteter Gebäudekomplex, in dem aufgeteilt auf fünf Hausgemeinschaften 60 Menschen ein neues Zuhause finden werden. „Die sehr gute Lage bietet ideale Bedingungen für das Versorgungsangebot für Menschen mit Demenz“, so Bruno Sting, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Marien Gesellschaft Siegen gGmbH. Den künftigen Bewohnern soll durch die Struktur der Hausgemeinschaften eine familienähnliche Pflege vermittelt werden, um ihnen möglichst viel Normalität und Eigenverantwortung bieten zu können.

Richtfest Haus St. Anna

Wertschätzung, Akzeptanz und Toleranz seien die wichtigsten Aspekte auf denen die Betreuung aufbauen werde, erklärt der zukünftige Heimleiter Stephan Berres. „Menschen die hier leben haben andere Normalitäten und Angewohnheiten, diese müssen wir annehmen und akzeptieren“, so Berres. „Demenziell erkrankte Menschen geben Zeichen. Unsere Aufgabe ist es, diese Zeichen zu verstehen und danach zu handeln.“ Das Haus St. Anna soll den Bewohnern sowohl genügend Freiheiten als auch ein geschütztes Zuhause bieten. Dieses Zuhause solle laut Stephan Berres auch für die künftigen Generationen bestehen bleiben, denn Demenzerkrankte werde es immer geben und die Betreuung sei eine große Herausforderung. "Wir möchten dahingehend Vorbildcharakter für hoffentlich viele weitere Einrichtungen dieser Art zeigen" erklärt Stephan Berres und auch Bürgermeister Paul Wagener sieht im Haus St. Anna "eine Bereicherung für die Stadt Netphen, aber vor allem für demenziell erkrankte Menschen und deren Angehörige".

Bereits seit Rohbauzeiten liegt eine Anmeldeliste für Bewohnerplätze vor, der Bedarf an Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für demenziell Erkrankte ist groß. Nach dem Spatenstich und dem Richtfest liegt nun auch die Eröffnung des Demenzzentrums in Sichtweite, welches 60 bis 70 neue Arbeitsplätze schaffen wird. Demnächst beginnen die Rohbauarbeiten, die Fertigstellung soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein und im Sommer sollen die ersten Bewohner der „Familie St. Anna“ einziehen.

Personen von li. nach re.: Bruno Sting, Hans-Jürgen Winkelmann, Bürgermeister Paul Wagener und Christoph Rzisnik