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04.12.2017

Neue Medien und neue Räume in der Sekundarschule

Die Stadt Netphen investiert in die Zukunft ihrer Kinder und Jugendlichen

Die Stadt Netphen hat als Schulträger für das Schuljahr 2017/18 insgesamt über 40.000 € im investiven Bereich für die Sekundarschule bereitgestellt. Im Vordergrund standen dabei Anschaffungen für die Gestaltung modernen Unterrichts sowie für den Ganztagsbetrieb. Schulleiterin Julia Cruz Fernandez freut sich über die Sanierung des Bereichs „Schulkiosk“ besonders: „Die Bewirtschaftung eines Schulkiosks durch eine eigene Schülerfirma ist nun möglich. Der Verkaufsraum ist von Grund auf saniert und mit einer modernen Küche ausgestattet. Im zweiten Raum kann die Schülervertretung Pausenspiele ausleihen. Die finden großen Anklang, denn die Schülerinnen und Schüler bewegen sich gerne und besonders die Jüngeren spielen viel und brauchen einen Ausgleich zum Unterricht.“

Auf die Whiteboards im Informatikraum und im Differenzierungsraum »Sprachen« (Bild) sind Bürgermeister Paul Wagener, Fachbereichsleiterin Heike Büdenbender vom Amt für Soziales und Schulen sowie Schulleiterin Julia Cruz Fernandez besonders stolz.

Ca. ein Viertel der Gesamtsumme ist für zwei sogenannte Whiteboards bezahlt worden. Nach und nach wird also das schultypische Geräusch von quietschender Kreide auf einer Tafelfläche der Vergangenheit angehören. Studienrat Miguel Garcia Pineiro, der beim Ortstermin eine kleine Demonstration der modernen Geräte lieferte, erklärt: „Wenn der Schwamm kommt, ist ja sonst immer alles weg oder muss später wieder neu angeschrieben werden.“ Nach dem Aufbau durch die Firma Nies aus Burbach hat für die Benutzung der Whiteboards eine Fortbildung durch die Firma Kromedia aus Haiger (Installation und Schulung) für eine erste Gruppe aus dem Kollegium stattgefunden. So können jetzt vorbereitete Unterrichtsinhalte vom Laptop gezeigt und bearbeitet werden. Alles kann gespeichert werden und ist somit sofort in der nächsten Unterrichtsstunde wieder präsent. Heike Büdenbender, Fachbereichsleiterin „Soziales und Schulen“ der Stadt Netphen, begleitet den Schulaufbau von Anfang an. Bei dem jetzt stattfindenden Rundgang durch die Schule stellt sie abermals fest, dass die zentrale Lage in Netphen für die Sekundarschule genau richtig ist und dass „nach Erreichen aller Jahrgangsstufen 5 bis 10 die Sekundarschule sächlich gut aufgestellt ist. Weitere Ziele wie z.B. eine neue Gestaltung des unteren Schulhofs oder die Sanierung des Altbaus bzw. des Treppenhauses im Bereich der Mensa einschließlich eines Aufzugs zur Barrierefreiheit sind durch das Programm „Gute Schule 2020“ in Planung und werden von allen Beteiligten Stück für Stück weiter umgesetzt.“

Ergänzend zu den neuen „Tafeln“ gab es für jeden der sechs Jahrgänge 5 bis 10 einen kleinen Rollkoffer mit einem Beamer und einem Laptop, so dass in allen Klassen nach modernsten Gesichtspunkten und mit viel Abwechslung unterrichtet werden kann (Kostenpunkt ca. 9.000 €). Bürgermeister Paul Wagener ist sichtlich beeindruckt: „Es macht Spaß die Sekundarschule wachsen zu sehen. Die digitalen Medien sind für eine Schule heute wichtig. Dafür setzen wir uns gerne ein, damit die Schülerinnen und Schüler fit sind für ihre Zukunft in der Arbeitswelt später.“ Dauerhaft wird angestrebt jeden Klassenraum mit eigenen Geräten auszustatten, so wie es in den Fachräumen fast schon durchgängig Standard ist.

Die zweite Hälfte der Investition diente der Anschaffung weiteren Mobiliars für die beiden Lehrerzimmer (Abteilung 5 bis 7 und Abteilung 8 bis 10), eines Info-Terminals für die digitale Versendung des Vertretungsplans sowie einer transportablen Bühne für die multifunktional genutzte Mensa, in der nicht nur an drei Tagen in der Woche das Mittagessen eingenommen werden kann, sondern in der auch die Elternabende zur Schullaufbahnberatung stattfinden sowie die Lehrerkonferenzen.

Text und Bild: Sekundarschule Netphen