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28.04.2017

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm widmet der St. Peterskapelle Netphen Jubiläums-Lutherbibel

Deutschlands oberster Protestant, EKD-Ratsvorsitzender, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat der St. Peterskapelle Netphen eine Jubiläums-Lutherbibel gewidmet. Im Rahmen des viertägigen 25. Jahrestreffen der Gemeinschaft evangelischer Zisterzienser-Erben konnte Manfred Schröder die schmuckvolle Altarbibel im mittelfränkischen Heilsbronn Landkreis Ansbach entgegen nehmen. Das Kirchenoberhaupt würdigte die kirchlich-ökumenische Arbeit des kleinen simultanen Gotteshauses am St. Petersplatz in Niedernetphen. Das ehrenamtliche Engagement des St. Petersplatz-Verein als Förderverein für die Kapelle und auch das geistliche Leben sei außerordentlich und vorbildlich in der heutigen säkularen Gesellschaft, so Landesbischof Bedford-Strohm. Gleichzeitig dankte er auch Manfred Schröder für sein über 30jährige ehrenamtliche Arbeit an St. Peter.

EKD-Ratsvorsitzender und bayrischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm überreicht für die St. Peterskapelle Netphen die neue Altarbibel an Manfred Schröder.

© Albrecht Keller

In der Altarbibel mit der Lutherrose steht der Widmungstext aus dem Hebräerbrief: „Laßt uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat“. Diese neue Lutherbibel zum Jubiläumsjahr der Reformation 2017 zum gesegneten Gebrauch für die St. Peterskapelle Netphen überreicht von Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Manfred Schröder, der sich auch seit über 15 Jahren bei der Gemeinschaft Ev. Zisterzienser-Erben in Deutschland engagiert, konnte anschließend zahlreiche Glück-und Dankesworte, u.a. von Altabt Drömann und der Familiaritas des Klosters Amelungsborn, Hannovers Landesbischof a.D. und Abt von Loccum, Horst Hirschler sowie vom langjährigen Generalprokurator Dr. Meinrad Tomann vom katholischen Zisterzieserorden aus Heliigenkreuz im Wienerwald entgegennehmen.

Der bayrische Landesbischof Bedford-Strohm hatte die Festpredigt beim Sakramentsgottesdienst zum Jahrestreffen im vollbesetzten Münster zu Heilsbronn gehalten. Die Gemeinschaft ev. Zisterzienser-Erben sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zister-zienserbewegung im Geiste der lutherischen Reformation neu zu ent-decken. Nach der Reformation wurden in den evangelischen Gebieten die meisten Zisterzienserklöster geschlossen, über 120 Klosterkirchen wurden zu evangelischen Pfarrkirchen. Der damalige Pfarrer der Heilsbronner Klosterkirche, Paul Geißendörfer rief vor 25 Jahren die heutige lebendige Gemeinschaft ins Leben. Über 140 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen jetzt in Mittelfranken teil.