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07.01.2021

Freizeitbad Netphen erhält Zuschüsse aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020

Das Freizeitbad Netphen mit seinem in der Region einmaligen Freizeitangebot ist das Aushängeschild der Stadt Netphen. Jährlich besuchen mehr als 150.000 Nutzer das Hallen- und Freibad mit Saunalandschaft. Mit der vor zehn Jahren durchgeführten Renovierung wurde das Angebot um ein Physiotherapie- und Gesundheitszentrum sowie einer Gastronomie erweitert.

Als ein Ort der Identifikation für die Netpher Bürgerinnen und Bürger ist die Stadt Netphen bestrebt, trotz der schwierigen Haushaltssituation, das Angebot eines Schwimmbades aufrechtzuerhalten. Vereinsschwimmen, Gruppenkurse, wie z.B. Baby- und Kinderschwimmen, Freizeitangebote, wie z.B. Aquacycling, Aquajogging und das Damenschwimmen, sind die Grundlagen für vielfältige soziale Kontakte, die im Schwimmbad gepflegt werden.

„Wir wissen um die Notwendigkeit von Schwimmbädern – für Kinder, für Jugendliche, aber auch für den Gesundheitssport. Also: Machen wir die Förderung möglich“ teilt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, in einer Pressemitteilung zur Städtebauförderung mit.

Aufgrund der stark belasteten Haushaltssituation wurden im Rahmen der Modernisierung 2010 nur die notwendigsten Maßnahmen durchgeführt. Dabei konnten z.B. Teile der Technik, die noch eine Restlaufzeit hatten, nicht ausgetauscht werden. Nach nunmehr zehn weiteren Betriebsjahren drohen Teile der Technik auszufallen.

Hier springt jetzt die Förderung des Landes ein und wirft der Stadt Netphen den „Wasserball“ zu. Die 100 %-Förderung aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten ermöglicht die Erneuerung der Regelungstechnik, der Badewasserpumpen sowie weiterer Teile der Technik. Durch die Erneuerung der Technik können die Energie- und Wasserverbräuche reduziert werden. Sie dienen daher auch dem Umwelt- und Klimaschutz. Aus Klimaschutzgründen werden zudem noch Investitionen für die Teilsanierung des Daches, der Fassade und der Austausch der Abdeckung des Thermalbades durchgeführt.

Bereits geplante Maßnahmen, wie z.B. im Bereich der Umkleiden oder der über 40 Jahre alten Zuwege, konnten ebenfalls aus Gründen der Finanzierbarkeit bisher nicht ausgeführt werden und wurden immer wieder verschoben. Hier steht die Herstellung der Barrierefreiheit im Vordergrund. Im Bereich der Pflasterfläche des Zuweges zum Schwimmbad haben sich aufgrund der Verwurzelung der inzwischen deutlich gewachsenen Bäume zahlreiche Stolperstellen gebildet.

Mit Hilfe des Förderprogrammes wird nunmehr die Pflasterfläche neu gestaltet. Gleichzeitig soll eine Entsiegelung der nicht benötigten Flächen stattfinden. Des Weiteren wird der Anschluss an die Parkplatzfläche abgesenkt, um einen barrierefreien Zugang, zum Beispiel für Menschen die auf einen Rollator oder andere Gehilfen angewiesen sind, zu schaffen. Die Herstellung der Barrierefreiheit der Außenanlage ist ein letzter Baustein für die Barrierefreiheit der Gesamtanlage, zumal bei der Umbaumaßnahme 2010 innerhalb des Gebäudes auf Barrierefreiheit geachtet wurde. Ein weiterer Baustein der Fördermaßnahme ist die Modernisierung des Umkleidebereiches. Auch diese Maßnahme soll u.a. der Barrierefreiheit dienen.

Die Kosten der Gesamtmaßnahmen belaufen sich auf rd. 725.000,- € ohne Mehrwertsteuer. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wurde bereits begonnen. „Mit Hilfe der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen bleibt der Wasserball im Freizeitbad Netphen auch zukünftig im Spiel“, so Bürgermeister Paul Wagener.