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25.08.2020

Bau der neuen Rettungswache in Deuz hat begonnen

Mit einem ersten Spatenstich durch Landrat Andreas Müller hat jetzt offiziell der Bau der neuen Rettungswache des Kreises Siegen-Wittgenstein in Netphen-Deuz begonnen. Neben dem Landrat haben u.a. Netphens Bürgermeister Paul Wagener und Vertreter des DRK, das die Rettungswache im Auftrag des Kreises betreiben wird, an dem Spatenstich teilgenommen. Die neue Wache wird sich am Kälberhof 6 und 8 in unmittelbarer Nähe des Einkaufzentrums befinden.

Landrat Andreas Müller (3.v.r.) hatte zum ersten Spatenstich für die neue Rettungswache in Netphen-Deuz geladen. Mit dabei u.a. Bürgermeister Paul Wagener (4.v.l.), Architektin Sophie Rinn, Vertreter des Bauunternehmens, des DRK und des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungswesen des Kreises Siegen-Wittgenstein. © Kreis Siegen-Wittgenstein
Landrat Andreas Müller (3.v.r.) hatte zum ersten Spatenstich für die neue Rettungswache in Netphen-Deuz geladen. Mit dabei u.a. Bürgermeister Paul Wagener (4.v.l.), Architektin Sophie Rinn, Vertreter des Bauunternehmens, des DRK und des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungswesen des Kreises Siegen-Wittgenstein. © Kreis Siegen-Wittgenstein

„Mit der Verlagerung der Rettungswache von Netphen nach Deuz werden wir insbesondere die Menschen im Johannland und im Siegtal schneller mit dem Rettungsdienst erreichen können. Mit der in Hilchenbach geplanten zusätzlichen Wache wird sich dann die Versorgung im gesamten Stadtgebiet von Netphen spürbar verbessern“, betont der Landrat: „Die Hilfsfrist von maximal 12 Minuten bis zum Eintreffen des ersten Rettungsmittel kann dann noch deutlich öfter eingehalten werden.“

Die Erd- und Rohbauarbeiten für die Wache in Deuz werden von der Firma Egon Behle aus Kirchhundem ausgeführt. Diese beinhalten den Aushub der Baugrube sowie das Erstellen der Fundamente und der Bodenplatte.

Das Gebäude selbst wird in zwei unterschiedlichen Bauweisen errichtet: Garagen und Nebengebäude in massiver Bauweise. Diesen Auftrag hat ebenfalls das Unternehmen Egon Behle erhalten. Aufenthalts-, Büro- und Unterkunftsbereiche sollen dagegen in Holzständerbauweise ausgeführt werden. Hier ist das Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen.

Für den Neubau hat der Kreis eine energetische Beratung durchführen lassen. Im Ergebnis wird die Rettungswache als energetisch hocheffizientes Gebäude ausgeführt werden. Damit werden die aktuellen Anforderungen an den Energiebedarf um die Hälfte unterschritten werden.

Ziel ist es, die Erd- und Rohbauarbeiten, die Garagen mit Dach und Fenster sowie die anschließenden Holzständerarbeiten noch vor dem Winter abzuschließen, damit dann im Winter und Frühjahr die Ausbauarbeiten im Inneren erfolgen können.

„Die Planungen des Neubaus richten sich nach den aktuellsten DIN-Normen“, erläutert Thomas Tremmel, Amtsleiter für Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungswesen des Kreises Siegen-Wittgenstein: „Dadurch wird deutlich mehr Platz für eine zeitgemäße Ausbildung, für Unterkunft und Logistik vorhanden sein. Außerdem ist dann eine effiziente Einhaltung von Hygienevorgaben und die sogenannte Trennung von Schwarz-Weiß-Bereichen möglich.“ Die Wache beinhaltet zudem zwei Stellplätze für Rettungs- bzw. Krankentransportfahrzeuge und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Ein weiterer Stellplatz kann auf dem Grundstück geschaffen werden.

Im Kreishaushalt sind rund 1,6 Mio. Euro für den Neubau vorgesehen. „Bei den ersten Ausschreibungen haben wir von einem aktuell sehr günstigen Preisniveau profitiert. Ob sich das so fortsetzt und wir am Ende tatsächlich unter den 1,6 Mio. Euro bleiben, kann aber erst gesagt werden, wenn alle Vergabeverfahren abgeschlossen sind“, so der Landrat.

Quelle: Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein