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Das Wappen der Stadt Netphen

Dem früheren Amt Netphen war durch Urkunde vom 17.08.1937 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen das Recht verliehen worden, das Wappen mit folgender Beschreibung zu führen:

"Das Wappen zeigt in gold den schwarzen Eber. Das Schild zeigt in blau den hervorbrechenden, goldenen, von 7 goldenen Schindeln begleiteten, nassauischen Löwen."

Der springende Eber im heutigen Netpher Wappen ist eine genaue Nachbildung des ältesten erhaltenen Siegerländer Gerichtssiegel, das der "Schöffen tzo Netfe ind Irmgarteichen" von 1467. Der Eber zeigt nach den Erläuterungen des Verwalters der Siegerland-Bücherei, Herrn Engelbert, vom 20.11.1931, einen Gast, der in den ausgedehnten Waldungen früher stets heimisch war und es auch jetzt noch ist.

Das eindrucksvolle Sinnbild des Netpher Schöffensiegels ist keine Neuschöpfung des christlichen Mittelalters, sondern weist zurück in die heidnische Vergangenheit, als man auf der Alten Burg noch das Julfest feierte und den  einheimischen Eber den Göttern als Opfer darbrachte (Böttger, Weyer, Lück in 'Geschichte des Netpherlandes').

Das Schildhaupt im Netpher Wappen ist auf die Verbindung des Kreises Siegen zu Nassau-Oranien zurückzuführen und findet sich in fast allen Siegerländer Wappen.